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inEos – der innovative Scanner in der Welt der Vollkeramik

Wir sind Zahntechniker und keine Computer-Freaks!

Mit diesem Ausspruch werden haüfig Hightech Entwicklungen im Bereich der Prothetik kommentiert, deren Anwendung in den meisten Fällen fundierte PC-Kenntnisse voraussetzt.

inEos, der neue Scanner von Sirona, ist dagegen tatsächlich ein praktischer, leicht zu handhabender Scanner, der dem Zahntechniker das Scannen von Einzelzähnen bis hin zu Ganzkiefermodellen in der CAD/CAM Technologie ermöglicht – ohne dass der Zahntechniker zum Computerfreak werden muss!
Die CAD/CAM Technologie, die in anderen klassischen Industriebereichen bereits lange Anwendung findet, hat auch Einzug in die dentale Welt gehalten und sich sehr erfolgreich bewährt. Bei der Verwendung der CAD/CAM Technologie wird zunächst mittels eines Scanners der optische Abdruck einer Präparation bzw. eines Modells erstellt. Gemäß dem CAD-Verfahren (Computer-Aided Design) werden die gewonnenen Bilder nun am Monitor eines Computers dargestellt und die zukünftige Restauration mittels einer speziellen Software konstruiert.

Anschließend werden Konstruktionsdaten im CAM-Verfahren (Computer-Assisted Manufacturing) an eine Schleifeinheit gesendet, die ebenfalls vom Computer gesteuert wird und die Roh-Restauration wird vollautomatisch hergestellt.

Das erlaubt dem Zahntechniker, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren:
präzisen und hochästhetischen Zahnersatz herzustellen – für ein schönes Lächeln und eine perfekte Optik!

 

IPS e.max Vollkeramiksystem

IPS e.max ist ein Vollkeramiksystem bestehend aus fünf Komponenten und bietet anspruchsvolle metallfreie Ästhetik und Festigkeit sowohl für die Press- als auch für die CAD/CAM Technologie.

Für die dentale Prothetik kommen neben Kunststoffen, Kompositen und Metalllegierungen zunehmend vollkeramische Restaurationen zum Einsatz.

Das IPS e.max System bietet für Einzelzahnrestaurationen (Kronen, Teilkronen, Veneers) und drei- bis vier - gliedrige Brücken keramische Werkstoffe für die Press- und CAD/CAM Technik an.

Der Zahntechniker kann mit einer Schichtkeramik auf den verschiedenen Gerüstmaterialien arbeiten und damit fast alle Indikationen im Bereich der Vollkeramik abdecken.
Er muss sich nur auf eine Verblendkeramik einstellen und kommt damit kontrollierbarer und effizienter zum Ziel: anspruchsvolle Ästhetik für ein strahlendes Lächeln.

Aktuelle Pressemeldung des Dachverbands der deutschen Zahntechnikerinnung:
Meisterlabor vor Ort garantiert besten Verbraucherschutz!

Der Dachverband der deutschen Zahntechnikerinnung plädiert vor dem Hintergrund der Skandale aus China dafür, das zahntechnische Meisterlabor vor Ort als alleinigen Verantwortungsträger für die Unbedenklichkeit des Zahnersatzes im Rahmen des Gesundheitsschutzes gegenüber Zahnarzt, Patient und Gesellschaft anzusehen.

Die neuesten Meldungen über bleiverseuchte Spielzeuge oder Gift in der Zahnpasta verdeutlichen, dass die Diskussion über die Qualität und Sicherheit der Produkte, die in China und vergleichbaren Billiglohnländern produziert und weltweit exportiert werden, nicht ernsthaft genug geführt werden kann.

Der Dachverband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI) hat in der Vergangenheit davor gewarnt, dass in den Medien Zahnersatz als praktisch risikolos handelbares Produkt dargestellt wird. Zahnersatz ist ein individuelles, einzelangefertigtes Medizinprodukt, dass ohne medizinische Folgerisiken jahrzehntelang im Mund des Patienten funktionieren muss.
Zahnersatz besteht aus komplexen Materialkombinationen (Metalllegierungen, Keramiken, Kunststoffen u.a. Substanzen), die in unterschiedlichen chemischen und physikalischen Verfahren verwendet werden.

Es ist nicht zu verantworten, wenn importierte Medizinprodukte in rechtlich unsicheren und sozial und wirtschaftlich fragwürdigen Verhältnissen hergestellt werden, die von niemandem kontrolliert werden. Skandalös aber wäre es, wenn die für die medizinische Versorgung der Bevölkerung Verantwortlichen das objektive Risiko ignorieren, dass der Sicherheitsstandard für Medizinprodukte bei Importen aus sog. Billiglohnländern weit unterschritten werden kann und damit Risiken nicht ausgeschlossen werden können.

Durch die alleinige Fokussierung auf den Preisaspekt bei Billigzahnersatz wird eine Sicherheitsillusion genährt, dass höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards, auf die man in Deutschland zu Recht vertrauen kann, in anderen Ländern auch nur annähernd gewährleistet sind. Es wäre nach den jüngsten Skandalen in vielen Produktbereichen grob fahrlässig, in diesem Glauben zu verharren. Vielmehr ist spätesten nach dem jüngsten Fall der bleiverseuchten Spielzeuge festzustellen, dass in vielen Ländern der Welt keine Strukturen vorhanden sind, die dafür Sorge tragen, dass die auf dem Papier zugesagten Qualitäts- und Sicherheitsstandards rechtlich und fachlich eingehalten und durchgesetzt werden.

Die Skandale um Sklavenarbeit und unwürdige Arbeitsbedingungen in China sowie Meldungen wie „Gift in Zahnpasta“, „Gefährliche Sicherheitsmängel bei Autos“, oder „Kontaminierte Cremes“ machen daher folgendes klar:

Gerade in Zeiten der Globalisierung und internationaler Arbeitsteilung darf man der Welt der „Zeichen“, seien es CE - Zeichen oder ISO-Zertifikate, nicht blind vertrauen. Sie sind und bleiben eine Scheinwelt der Sicherheit und Qualität ohne Gewähr. Bei Medizinprodukten – z.B. Zahnersatz – darf es kein fahrlässiges Vertrauen in eher dem Marketing dienende Instrumente geben. Für die Versorgung mit Zahnersatz in Deutschland lässt sich ableiten

Ohne gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte in Deutschland, ohne berufliche und rechtliche Zuweisung der konkreten Haftungsverantwortung, ohne direkte persönliche unternehmerische Verantwortung für die Herstellungsprozesse, ohne kontrollierbare Regeln für hohen Arbeitsschutz, sind dauerhaft hohe Qualitätsstandards und ein hohes Sicherheitsniveau bei der Herstellung von Zahnersatz nicht möglich. Zahnarzt und Meisterlabor vor Ort garantieren in Deutschland höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards von der Krone bis zur eiligen Wiederherstellung.

Hierzu der Präsident des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen, Zahntechnikermeister Jürgen Schwichtenberg:

In Deutschland gelten nicht nur umfangreiche Zulassungs- und Ausbildungsvorschriften, die eine permanente Überwachung der Herstellung von Zahnersatz optimieren, auch hohe gesetzliche Sicherheits-, Arbeitsschutz und Umweltschutzregeln sind zu beachten.

Ohne diese konsequente fachmännische Prozessüberwachung im Dentallabor unter Einhaltung von technischen Verfahrensvorschriften und laborspezifischen Arbeits- und Umweltschutzbestimmungen sind medizinische Risiken für den Patienten und den Beschäftigten nicht auszuschließen.
Für die Gesundheitspolitik in Deutschland gilt daher: Gesundheitsschutz ist nicht teilbar! Alles andere wäre in der Zahnersatz-Versorgung für Patient und Beschäftigten verantwortungslos.
Auch vor dem Hintergrund des international anerkannt hohen Qualitäts- und Leistungsniveaus des deutschen Zahntechnikerhandwerks gilt: Das Meisterlabor vor Ort kann und sollte gegenüber Zahnarzt, Patient und der Gesellschaft die Unbedenklichkeit des deutschen Zahnersatzes verantworten.